Integrierte Gesamtschule Koblenz
Eine Schule - alle Abschlüsse
 

Die Oberstufe der Integrierten Gesamtschule Koblenz stellt auch für SchülerInnen, die die Klasse 10 nicht an einem Gymnasium besucht haben, eine Alternative zu den Koblenzer Gymnasien dar. Unsere besondere Willkommenskultur ermöglicht es auch unseren Neuzugängen, sich schnell in das System der Oberstufe und der Integrierten Gesamtschule einzugewöhnen.

Bereits am Ende der Klasse 10, in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien, gibt es für alle SchülerInnen eine Einführungswoche an der IGS. Hier lernen sich alle zukünftigen 11er, eigene Übergänger und Seiteneinsteiger, kennen und verbringen bereits Zeit in ihrem zukünftigen Stammkurs.

Gleich zu Beginn der Jahrgangsstufe 11 werden im Rahmen einer Methodenwoche die für das erfolgreiche Arbeiten in der Oberstufe relevanten Arbeitstechniken eingeübt und trainiert. An den Beratungstagen, die zweimal im Schuljahr stattfinden, bekommen alle SchülerInnen der Oberstufe und deren Eltern ein ausführliches Feedback über den aktuellen Leistungsstand und eine individuelle Beratung.

Die in der Sekundarstufe I erworbenen methodischen Fähigkeiten werden weiterentwickelt und um Kompetenzen erweitert, die sowohl für ein Hochschulstudium als auch für das spätere Berufsleben von grundlegender Bedeutung sind. Für SchülerInnen, die bisher keine zweite Fremdsprache hatten, stehen Latein und/oder Französisch als sogenannte Null-Kurse mit der Möglichkeit des Erwerbs des Latinums oder eines DELF-Zertifikates zur Auswahl. Neben Musik und Bildende Kunst bieten wir Darstellendes Spiel als Grundkurs im künstlerischen Bereich an. Eine große Bibliothek mit PC-Arbeitsplätzen ermöglicht es, Freistunden sinnvoll zu nutzen. Die von einer Schülerfirma betriebene Cafeteria und der MSS-Raum sind ein beliebter Kommunikationstreff. Durch intensive Beratungen begleiten und unterstützen wir die SchülerInnen auf ihrem Weg zum Abitur.


Kunst im Wald

In diesem Schuljahr haben einige Schüler aus den Leistungskursen Bildende Kunst der Stufen 11 und 12 gemeinsam mit einigen Schülern vom Asterstein an dem von der Stadt organisierten Projekt „Kunst im Wald“ teilgenommen. Die Schüler trafen sich eine Woche lang täglich an einer Lichtung im Stadtwald. Mit der Hilfe von zwei erfahrenen Künstlern aus Maria Laach schnitzte sich am ersten Tag jeder Schüler einen Holzhammer mit dem er später an seinem eigenen Kunstwerk arbeiten konnte. Als Grundlage für diese Kunstwerke konnte sich jeder Schüler ein eigenes Stück der vorbereiteten Holzstämme aussuchen und ihn nach eigenen Wünschen und eigenem Gefühl mit Hammer, Schnitzeisen, Axt und Beil bearbeiten. Trotz des wechselhaften und teils sehr regnerischen Wetters sind so viele verschiedene, einzigartige Kunstwerke entstanden, welche man bis ins nächste Jahr im Stadtwald bewundern kann. Zudem arbeiteten alle zusammen an einem Gemeinschaftsprojekt. Hierbei entstand ein großes Objekt aus gesammelten Stöcken und Stämmen. Die Hölzer hierfür wurden immer dann gesammelt, wenn die Handgelenke mal eine Pause brauchten. Aber in den Pausen wurde natürlich auch für Essen und Trinken gesorgt. (Tristan Parsch, Stufe 11)